Der Kirchengemeindeverband

Der Kirchengemeindeverband (KGV) verdankt seine Entstehung der strukturellen Reform im Erzbistum Köln (Zukunft heute).
Bei dieser Reform hatten die Kirchengemeinden darüber zu entscheiden, ob sie sich zu einer Gemeinde zusammenschließen oder die Zusammenarbeit auf der Grundlage des Kirchengemeindeverbandes wählen wollten.
Wie ca. 2/3 aller Gemeinden haben sich auch Benrath und Urdenbach für die Möglichkeit der Zusammenarbeit als Kirchengemeindeverband entschieden.
Die beiden Gemeinden sind bei der Kooperation als Kirchengemeindeverband rechtlich selbständig geblieben und haben auch beide noch einen eigenen Kirchenvorstand.
Wenn die Kirchenvorstände in erster Linie Rechts- und Vermögensträger der Kirchengemeinde sind, welche Aufgaben hat dann der Kirchengemeindeverband ?

Dem Kirchengemeindeverband wurde die Trägerschaft von Kindertagesstätten und sonstigen Einrichtungen übertragen. Dazu auch die Personalverantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Einrichtungen und der Folgedienst (Küster, Kirchensteuer usw.)

Wie erfüllt der Kirchengemeindeverband diese Aufgabe ?

Der Kirchengemeindeverband hat eine Verbandsvertretung, die aus dem Vorsitzenden und vier Mitgliedern besteht. Der Vorsitzende ist der Leitende Pfarrer. Die vier Mitglieder werden aber nicht frei gewählt, sondern die Kirchenvorstände Benrath und Urdenbach entsenden je zwei Mitglieder in die Verbandsvertretung. Dies sind Herr Peter Pelster (als stellvertretender Vorsitzender) und Herr Manfred Wünnenberg für Herz Jesu und Herr Ludger Bitter und Herr Stefan Pröpper für St. Cäcilia.


(Auszugsweise entnommen aus: Emsbach, Seeberger „Rechte und Pflichten des Kirchenvorstandes“)