Friedhofsverwaltung :

Frau Christel Breimann
Tel.: 0211 - 718 72 11

Hochkrez

 

 

Aktuelle Downloads :

 

 

 Friedhofskapelle Andachtsraum :

 

 

 

 Friedhofskapelle Haupteingang :

Katholischer Friedhof in Urdenbach

Begegnungsstätte :

Der katholische Friedhof ist ein Teil unseres Gemeindelebens und eine Begegnungsstätte für unsere Hinterbliebenen. Auf ihm geleiten die Angehörigen ihre Verstorbenen zur letzten Ruhe und gedenken ihrer an den Gräbern. Träger des Friedhofs ist die Katholische Kirchengemeinde Urdenbach.

Der Friedhof ist bestimmt für die Bestattung der Gemeindemitglieder und ihrer Angehörigen.

Geschichtliches Zeugnis - Kreuz und Eingangstor :

In der Fortsetzung der Mittelachse der Kirche ist ein Kreuz in irischem Stil (1888 oder 1889), dessen Herkunft bisher nicht feststellbar ist, errichtet worden.

Das Eingangstor zum Friedhof entwarf Dipl.-Ing. Friedhelm Lipka 1975; hergestellt wurde es von der Urdenbacher Firma Heinrich Kluth. Es soll in seiner Bildhaftigkeit dem Friedhofsbesucher verdeutlichen, dass das Menschenleben von vielerlei „Kreuz-Wegen“ gekennzeichnet ist, aber alle Lebenswege ihre „Voll-end-ung“ beim Schöpfer, dem Quell des Lebens, erfahren.

 

Bestattungen :

Im Trauerfall führt der zuständige Pfarrer mit den Hinterbliebenen ein seelsorgerliches Gespräch (Trauergespräch), bei dem auch der Tag der Bestattung und die Trauerfeier besprochen werden. Der Zeitpunkt der Bestattung ist rechtzeitig mit dem Pfarrbüro und der Friedhofs-verwaltung abzustimmen. In der Regel übernimmt dies ein Bestattungsunternehmen. Die Verstorbenen können in einer Ruhekammer der Friedhofskapelle auf dem katholischen Friedhof aufgebahrt werden. Sie können dort nach Rücksprache mit dem Bestattungsunternehmen von den Trauernden aufgesucht werden.

Die Begräbnismesse findet in der Regel in unserer Pfarrkirche und die Trauerfeier in unserer Friedhofskapelle statt. Wird die Trauerbegleitung durch andere Pfarrer gewünscht, holen diese die Zustimmung der Gemeindepfarrer ein.

Das Tragen des Sarges oder der Urne von der Kapelle zum Grab regelt der Bestatter durch die von ihm gestellten Sargträger.

 

Gräber :

Zur Wahl stehen Sarggräber in Form von Reihen-, Wahl- und Rasengräber, daneben auch Urnengräber und Urnenstelen.

Reihengräber werden zum Zeitpunkt der Bestattung der Reihe nach ohne Auswahl eines bestimmten Platzes vergeben. Nutzungszeit und Ruhezeit betragen 25 Jahre. Eine Verlängerung der Nutzungszeit ist nicht möglich. Nutzungszeit ist die Zeit, für die Angehörige das Nutzungsrecht an der Grabstätte erwerben. Ruhezeit ist die Zeit, in der das Grab nicht geöffnet werden darf. Die Nutzungsberechtigten sind während der Nutzungszeit verpflichtet, die Grabstätte in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten.

Wahlgräber werden zum Zeitpunkt der Bestattung oder früher an einem Platz, den die Nutzungsberechtigten in Abstimmung mit der Friedhofsverwaltung wählen, vergeben. Wahlgräber können für einen oder mehrere Verstorbene (Familiengrab) erworben werden. In einem Wahlgrab können ein Sarg und zwei Urnen oder ohne Sarg bis zu vier Urnen beigesetzt werden.
Die Nutzungszeit beträgt 30 Jahre. Die Ruhezeit beträgt 25 Jahre seit der letzten Bestattung. Die Nutzungszeit muss zur Einhaltung der Ruhezeit verlängert werden, wenn eine Bestattung später als fünf Jahre nach Erwerb der Grabstätte stattfindet. Sie kann um ein bis zu weiteren 30 Jahre verlängert werden. Die Nutzungsberechtigten sind verpflichtet, die Grabstätte während der Nutzungszeit in einem ordnungsgemäßen Zustand zu erhalten.

Rasengräber sind auf einem besonderen Feld angelegt. Sie werden für eine Sarg- oder eine Urnenbeisetzung der Reihe nach ohne Auswahl eines bestimmten Platzes vergeben. Die Gräber befinden sich auf einer gemeinsamen Rasenfläche und sind durch eine am Boden liegende Grabplatte in einheitlicher Form (Name, Geburts- und Sterbedatum) dem Verstorbenen zugeordnet. Grabschmuck kann an eine gemeinsame Stätte gelegt werden. Die Pflege der Gräber obliegt ausschließlich der Friedhofsverwaltung.

 

Grabmale und Grabpflege :

Für die Grabmale und Grabeinfassungen schreibt die Grabanlagenordnung Maße und Gestaltungen vor. Vor der Errichtung und Veränderung von Grabmalen und Einfassungen müssen die Vorsitzenden des Friedhofsausschusses zustimmen. Die Zustimmung ist vor Vergabe des Auftrags an den Steinmetz schriftlich einzuholen. Die Nutzungsberechtigten sind für die Dauer der Nutzungszeit für die Standfestigkeit des Grabsteins verantwortlich. Erforderlichenfalls kann die Friedhofsverwaltung den Grabstein auf Kosten der Nutzungsberechtigten sichern lassen. Näheres regelt die Grabanlagenordnung.

Nach der Bestattung ist der Grabschmuck innerhalb von sechs Wochen abzuräumen. Nach weiteren vier Monaten ist die Grabstelle, der Jahreszeit angepasst, herzurichten. Die Grabstätte ist entsprechend der Bestimmungen des Friedhofs als Stätte der Trauer, des Erinnerns und der Hoffnung angemessen zu pflegen. Weitere Hinweise finden sie in der Friedhofsordnung.